Innovationstandems eröffnen mittelständischen Unternehmen einen schnellen, risikoarmen Zugang zu zukunftsweisenden Lösungen. Statt langwieriger Entwicklungsprojekte im bekannten Rahmen arbeiten Sie gezielt mit einem innovativen Partner (z. B. Start-up) zusammen, der Ihre konkrete Herausforderung versteht, ein Lösungskonzept mitbringt und dieses gemeinsam mit Ihnen realisiert und neue Impulse setzt. So beschleunigen Sie Ihre Innovationskraft, sparen Ressourcen und sichern Ihre Wettbewerbsfähigkeit.
Die Phase zur Einreichung der Challenges hat mit dem 03.03.2026 geschlossen.
In einem professionell begleiteten Innovationstandem wird die ausgewählte Challenge gemeinsam mit einem innovativen Partner über einen Zeitraum von sechs Monaten bearbeitet. Der Innovationspartner wird dabei finanziell unterstützt. Das mittelständische Unternehmen profitiert von:
- einer strukturierten Analyse Ihrer konkreten Herausforderung
- Zugang zu technologischen Innovationen
- Unterstützung bei Ihrer digitalen und energiebezogenen Entwicklung
- Mitwirkung in einem Innovationsprojekt mit Stahlkraft in Ihrer Branche
Dr. Susanne Kurowski
Seniorexpertin Start-up-Ökosystem

Spannend für diese Zielgruppen:
Reichen Sie hier Ihre energiebezogene Herausforderung im produzierenden Gewerbe ein.
Beispiele für besonders relevante Felder sind:
- Elektrifizierung von Produktionsprozessen
- Datenverfügbarkeit, Datenqualität und Datennutzung in Produktionsprozessen
- Kopplung von Wärme und Strom
- Energiemanagementsysteme & Optimierung (z. B. in Produktionsprozessen mit permanentem Betrieb)
- Batteriespeicher (z. B. Planung, Optimierung und Steuerung)
Reichen Sie hier Ihre energiebezogene Herausforderung im Rechenzentrumsbetrieb ein.
Beispiele für besonders relevante Felder sind:
- Lastverschiebung bei der Gebäudetechnik oder IT
- Energiemanagement & Optimierung
- Nutzbarmachung von Abwärme
Reichen Sie hier Ihre Herausforderung als grundzuständiger oder wettbewerblicher Messstellenbetreiber ein.
Beispiele für besonders relevante Felder sind:
- Smart Meter-Rollout und Steuerungsrollout (z. B. Netzwerkmanagement)
- Marktkommunikation (z. B. Prozessbrüche)
- IT-Systeme (z. B. Interoperabilität, Prozesse, regulatorische Aktualität)
- Multisparten-Metering mit intelligenten Messsystemen (iMSys)
Reichen Sie hier Ihre Herausforderung Ihres Stadtwerks (als Lieferant & Energie-Dienstleister) ein.
Beispiele für besonders relevante Felder sind:
- Innovative Tarife & digitale Abrechnungsprozesse
- Innovative Tarife & Beschaffungsstrategien
- Dezentraler Versorgungsmodelle (z. B. Energy Sharing, Mieterstrom, gemeinschaftliche Gebäudeversorgung)
- Aggregation & Vermarktung von Flexibilitäten (z. B. auch Direktvermarktung von kleinen Erzeugungsanlagen < 100 kW)
- Non-Commodities (z. B. EMS, PV-Anlage, Wallbox)
FAQ
Zum aktuellen Stand stehen für die Lösungsumsetzung seitens der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) pro Challenge bis zu 180.000 Euro (netto) für innovative Partner (z. B. Start-ups) zur Verfügung.
Die Lösungsumsetzung zur Challenge wird in einem öffentlichen Vergabeverfahren ausgeschrieben, das grundsätzlich allen Akteuren offensteht. Als SET Hub-Projekt möchten wir zur Lösungsumsetzung „innovative Akteure (z. B. Start-ups)“ ansprechen.
Über einen Zeitraum von sechs Monaten arbeitet das Innovationstandem – Mittelstandsunternehmen + innovativer Partner (z. B. Start-up) – an der Lösung der jeweiligen Challenge. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) begleitet den Prozess gemeinsam mit einem externen Dienstleister, in Form von moderierter Zusammenarbeit und konkreter Unterstützung bei Fragen oder Herausforderungen im Projektalltag. Ziel ist ein greifbares Ergebnis, z. B. ein Minimal Viable Product (MVP) oder ein Proof of Concept (PoC).
Als mittelständische Unternehmen gelten Unternehmen mit mehr als 49 bis 1.000 Mitarbeitenden. Diese Unternehmen werden vorrangig im Rahmen der Challenge Identification, also zur Einreichung von Challenges, angesprochen. Unternehmen mit 49 oder weniger Mitarbeitenden sowie Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden können ebenfalls eine Challenge einreichen. Sollte bei der Bewertung der Challenges eine gleiche Punktzahl erzielt werden, wird die Challenge bevorzugt ausgewählt, die von einem Unternehmen aus der Größenklasse „mehr als 49 bis 1.000 Mitarbeitende“ stammt.
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der Inhalte der verpflichtenden Fragen im Formular. Die maßgeblichen Bewertungskriterien sind in den Teilnahmebedingungen aufgeführt und für alle Teilnehmenden einsehbar.
Auf dieser Website sind oben je Zielgruppe fünf exemplarische Themenfelder aufgelistet. Die genaue thematische Ausrichtung der Challenge ist allerdings offen. Auch können Challenges in anderen als den exemplarischen Themenfeldern liegen. Gesucht sind Herausforderungen aus der Praxis, die auch technisch sein können, und zu denen potenziell innovative Akteure (z. B. Start-ups) einen Beitrag zur Lösung leisten können.
Unter „Stadtwerk (als Lieferant & Energie-Dienstleister)“ werden insbesondere Challenges gesucht, welche die energiewirtschaftliche Rolle als Lieferant und/oder thematisch die Felder dezentrale Versorgungsmodelle, Flexibilitäten oder Non-Commodities betreffen. Es ist leider nicht möglich, eine Challenge in der Rolle als Netzbetreiber einzureichen. Eine Einreichung ist jedoch in der Rolle als Messstellenbetreiber möglich – auch für Stadtwerke.
Die FAQ werden aktualisiert, wenn uns Fragen erreichen, die von allgemeinem Interesse sind.